Über New Soul Project

„New Soul ist nicht nur der Name eines meiner Songs, es ist auch gleichzeitig der Titel meines Projektes und meines Vereins.“ (Ewane Makia)

New Soul Project ist ein Präventionsprojekt gegen Ausgrenzung, Gewalt und Rassismus, welches sich hauptsächlich an Jugendliche und junge Erwachsene richtet.
Mobbing, Gewalt und Rassismus sind nach wie vor Themen, mit denen sich viele Bildungsstätten und Schulen nach wie vor beschäftigen. Doch oft fehlt einfach die Zeit, direkt oder vorbeugend gezielt vor Ort sich einer adäquaten Präventionsarbeit zu widmen.
Deshalb haben wir es uns als Verein haben zur Aufgabe gemacht, den Lehrkräften unterstützend zur Seite zu stehen und genau solche Präventionsseminare anzubieten. Mit unserer positiven Ambition stärken wir die Jugendlichen und jungen Erwachsenen von innen nach außen heraus- wir zeigen ihnen Wege auf, um den Umgang miteinander besser zu gestalten.
 

Wie wir arbeiten

New Soul ist nicht nur der Name unseres Vereins, sondern auch gleichzeitig der titelgebende Song von Ewane Makia. Der Song New Soul ist eine vorgetragene Auseinandersetzung mit den Erfahrungen aus seiner eigenen Kindheit. Doch zeitgleich dient der Song als Werkzeug, mit dem die Schülerinnen und Schüler in den Seminaren den Songtext auswerten, für sich selbst interpretieren und aus dieser Inspiration heraus ihre eigene Philosophie gestalten.

Die Musik ist der Schlüssel zu einer gemeinschaftlichen Zusammenarbeit, denn unser Motto lautet „Gemeinsam sind wir stark!“. In dem die Schülerinnen und Schüler lernen, einander mit Achtsamkeit und Respekt zu begegnen, lernen sie auch gleichzeitig viel über sich selbst. Es stärkt ihr Selbstbewusstsein, wenn sie sehen, dass sie in der Lage sind, auf den Anderen ohne Angst und Vorurteile offen zuzugehen.

Unsere Zielgruppen sind Sekundarstufen der Stufen I und II (ab der achten Klasse) sowie Schulen und Bildungseinrichtungen (schulformunabhängig). Die Seminare werden an zwei Schultagen abgehalten, das Material wird wahlweise von den Schulen oder Bildungseinrichtungen oder in Absprache mit dem Verein bereitgestellt.

In Verbindung mit meiner Musik sowie einem Kurzfilm („Schwarzfahrer“) wird von den Jugendlichen/jungen Erwachsenen innerhalb von Gruppenarbeiten ein gemeinschaftliches Konzept gegen Ausgrenzung, Gewalt und Rassismus erarbeitet und vor der Klassengemeinschaft vorgetragen.
In meinen Seminaren stehe ich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterstützend zur Seite und teile meine eigenen Erfahrungen mit ihnen; zeige ihnen, dass jeder von uns ein gutes Vorbild für den jeweils Anderen sein kann.

Eine detailliertere Auflistung meiner Arbeitsweise erhalten Sie gern auf Anfrage.

Beweggründe

„Ich wurde nicht nur einmal ausgegrenzt und auch nicht nur einmal als N*** beschimpft. In meiner Zeit als Schüler in Hamburg-Harburg erlebte ich Gewalt und in meiner Familie bin ich auch nicht der Liebling gewesen. Durch das Zaubermittel namens POSITIVE AMBITION habe ich trotz alle dem meinen Weg bestens finden und gehen können. Durch meine Visionen und Zielen konnte mich nichts aus der Bahn werfen.“ (Ewane Makia)

Ausgrenzung, Gewalt und Rassismus führen häufig zu Wut und Wut ist kein guter Wegweiser, wenn man als Jugendlicher eine schwierige Zeit durchmacht. Auch ich war an diesem Punkt, an dem ich mich zwischen meiner Wut und zwischen meinen Zielen entscheiden musste.

Deswegen kann ich mich in meine Teilnehmerinnen und Teilnehmer hineinversetzen. Gerade, wenn auch noch ein Migrationshintergrund eine Rolle spielt, weiß ich, wie es sich anfühlt, aufgrund eines besonderen Merkmales anders zu sein. Doch dieses Anderssein ist und war für mich kein Grund, sich selbst als Opfer zu sehen, sondern gaben mir einen Grund, mein Anderssein in eine positive Einstellung umzuwandeln.

Aus meinen Ambitionen, Eindrücken und Zielen entstand vor acht Jahren der Wunsch, etwas in den deutschen Schulen diesbezüglich zu bewegen. Ich liebe mein Land, es hat mir sehr viele Wege ermöglicht und ich will den Jugendlichen etwas zurückgeben. Wir sind alle Deutsche, egal welche Hautfarbe wir haben, welche Religion wir ausüben oder aus welchem Land unsere Eltern ursprünglich stammen.

Gemeinsam können wir etwas verändern in diesem Land und ich blicke zuversichtlich in eine Zukunft, in der wir unsere Ziele gemeinsam umsetzen können.
 
 
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